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Erst Leben retten und dann in die Sonne – DRK-Blutspendedienst bittet trotz Urlaubszeit um Blutspende

Erstellt am 4.8.2011

Der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen bittet gerade in diesen Sommerwochen um eine Blutspende.
Gerade in der Urlaubszeit ist mit Engpässen in der Versorgung mit Blutkonserven zu rechnen. Doch auch bei schönem Wetter benötigen Verletzte und Kranke Bluttransfusionen. Besonders Krebspatienten sind saisonunabhängig auf die freiwilligen Blutspenden angewiesen. Der DRK-Blutspendedienst appelliert daher an die Bürger trotz der sommerlichen Temperaturen vor dem Schwimmbadbesuch, dem Gang ins Eiscafe oder auch der Fahrt in den Urlaub zur Blutspende zu gehen.

Und weil jede Blutspende zählt, erhalten alle Spender, die zu ihrem Blutspendetermin ab dem 21. März einen neuen Blutspender mitbringen als besonderes Dankeschön für ihre Unterstützung einen exklusiven Rucksack.

Blut spenden kann jeder Gesunde zwischen 18 und 71 Jahren, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann.

Der nächste Blutspendetermin in Aalen findet am 15.08.2011 ab 11 Uhr in der Stadthalle Aalen statt.

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Südtiroler Weinfest

Erstellt am 27.7.2011

Die Schwäbische Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 27.07.2011:

30 Jahre Südtiroler Weinfest

OB mit Wein aufgewogen

Am Freitag, 29., und Samstag, 30. Juli, jeweils ab 18.30 Uhr findet das Südtiroler Weinfest auf dem Spritzenhausplatz unter den Platanen statt.

Aalen. Das Aufwiegen des Oberbürgermeisters mit Weinflaschen steht traditionell am Beginn des Festes, die aufgewogenen Flaschen kommen der Begegnungsstätte Bürgerspital zugute. Bereits zum 30. Mal veranstalten der Weinmarkt Grieser und das Deutsche Rote Kreuz das Südtiroler Weinfest.
Seit 25 Jahren findet es auf dem Spritzenhausplatz statt. „Wir sind stolz, dass unser Konzept bereits seit 30 Jahren funktioniert“, erklärt Alfons Wiedemann vom Weinmarkt Grieser. Die Idee habe Dr. Bruno Hafner gehabt, der für ein ähnliches Fest in Augsburg zuständig gewesen sei. Zum Jubiläum werde er wieder nach Aalen kommen, erzählt Wiedemann weiter.
Beim ersten Weinfest sei noch Wein aus Fässern ausgeschenkt worden und mit einem Ochsenkarren wurde in Aalen Werbung gemacht. Heute kommt der Wein aus Flaschen, eine kostet zwischen zehn und 16 Euro, wie im vergangenen Jahr. Zwischen zwölf unterschiedlichen Weiß- und Rotweinen kann der Besucher wählen. Zum Essen gibt es typische Südtiroler Spezialitäten. Am Freitag spielen die Aalener Stadtmusikanten, am Samstag die Musikerin Ela. pat

© Schwäbische Post 26.07.2011

Den Originalartikel finden Sie unter http://www.schwaebische-post.de/566218/

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DRK Ortsverein wird 100 – immer im Dienst am Nächsten

Erstellt am 5.5.2011

Die Schwäbische Post berichtet in Ihrer Ausgabe vom 5.5.2011

DRK Ortsverein wird 100 – Jubiläum mit Festakt und Fahrzeugausstellung auf dem Marktplatz

Während der vergangenen 100 Jahre hat sich in der Aufgabenstellung des Roten Kreuzes viel geändert. Geblieben ist aber immer der selbstlose Dienst am Nächsten im Sinne der Idee von Henry Dunant. „100 Jahre DRK-Bereitschaft sind in der Tat ein Grund zum Feiern“, so DRK-Ortsvereinsvorsitzender Matthias Wagner.

Aalen. Gebührend feiern werden die ehrenamtlichen Mitglieder das Jubiläum im Rahmen eines Festakts am 6. Mai in der Stadthalle und tags darauf wird die DRK-Bereitschaft auf dem Aalener Marktplatz eine Fahrzeugausstellung präsentieren. Der freiwillige und uneigennützige Dienst an der Allgemeinheit und ein hohes Maß an Hilfs- und Einsatzbereitschaft ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und die Chronik des Roten Kreuzes.
Die Sanitätskolonne Aalen, hervorgegangen aus dem Sanitätsverein und aus der Sanitätsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr, wurde am 30. April im Schützensaal unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Schwarz von 42 Mitgliedern der Sanitätskolonne gegründet. Neben der Unterstützung seitens der Stadt Aalen war mit Sanitätsrat Dr. Becker auch ein Arzt gefunden worden, der die Kolonne unterrichtete. Als einer der ersten Ausrüstungsgegenstände wurde eine Krankenfahrtrage angeschafft. Bereits im Mai 1912 fand die erste Prüfung statt: Geschlossen marschierte man vom Übungsraum in der Bohlschule zur Sandgrube des Bauunternehmens Rossaro an der heutigen Ziegelstraße, um sich Vertretern des Präsidiums des württembergischen Landvereins zur Prüfung zu stellen.

Sanitätskolonne entlud 71 Lazarettzüge
Unvergessen sind jene Bilder, an die man sich heute kaum noch erinnert und doch waren sie einst drückende Wirklichkeit. Es war die Zeit des ersten Weltkriegs, als Mitglieder der Aalener Sanitätskolonne vielfältig im Einsatz waren _ entweder an der Front oder in der Heimat. So entlud die Sanitätskolonne in Aalen 71 Lazarettzüge und brachte fast 6000 Soldaten vom Bahnhof zum Lazarett, das in der Parkschule, dem heutigen Schubartgymnasium, untergebracht war.
Zum Dienst am Nächsten gehörten aber auch die Heimkehrertransporte, die in den ersten Nachkriegsjahren auf dem Aalener Bahnhof fast etwas Alltägliches waren. Mehrere Male in der Woche trafen die Sonderzüge aus Richtung Nürnberg kommend ein und hatten in Aalen Aufenthalt. Die Betreuung durch das Rote Kreuz wurde von den Heimkehrern dankbar angenommen.
Nach dem zweiten Weltkrieg waren Helferinnen und Helfer in den Krankenhäusern und auch im Flüchtlingslager in Wasseralfingen im Einsatz. Wichtige Mosaiksteine im Dienst am Nächsten waren die Hilfe beim Suchdienst für Kriegsgefangene und Vermisste wie auch Paket-Aktionen für Kriegsgefangene. Im Übernachtungsheim Aalen, in der früheren Gaststätte „Zum Rad“, wurden über 12 000 Übernachtungen gezählt und 11 000 Suppen verteilt. Mit Beginn der 50er Jahre wurde die Nähstube des Roten Kreuzes auf Initiative der weiblichen Bereitschaft eine feste Einrichtung. „Die Geschichte des DRK-Ortsvereins Aalen ist Synonym für beispielhaften ehrenamtlichen Einsatz“, betont Kreisverbandsvorsitzender Dr. Eberhard Schwerdtner, der 1976 zum Ortsvereinsvorsitzenden gewählt worden war. Mit dem Brückenfest begann 1977 eine lange und beliebte Festtradition, die bis 1999, bis zum Umbau der Hochbrücke, andauerte.
Seit 1982 findet in Kooperation mit dem Weinmarkt Grieser das Südtiroler Weinfest statt, dessen Erlös vielen sozialen Zwecken des Kreisverbands zukommt. Ein besonderes Aushängeschild ist dabei die finanzielle Unterstützung für den Bau eines Basis-Gesundheitszentrums in Togo.
2002 wurden im Rettungszentrum neue Schulungsräume eingeweiht. „Mit mehr als 22 000 ehrenamtlichen Stunden ist das DRK in Aalen eine unverzichtbare Einrichtung“, fasst Ortsvereinsvorsitzender Wagner zusammen.

© Schwäbische Post 04.05.2011 / Lothar Schell

Den Originalartikel finden Sie unter http://www.schwaebische-post.de/regional/aalen/552538/

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Organisationsarbeit im Vorfeld hat gefruchtet: Polizei und DRK erleben ein „entspanntes“ DFB-Pokalspiel

Erstellt am 18.8.2010

Die SchwäPo berichtet:

Der VfR hat verloren – aber Aalen hat gewonnen. So das einhellige Fazit von Polizei, DRK und Verein nach dem DFB-Pokalspiel VfR Aalen gegen Schalke 04 am Montagabend in der Scholz-Arena.

Gedränge am östlichen Stadioneingang. Vor, während und nach dem Spiel VfR Aalen gegen FC Schalke 04 blieb alles friedlich. (Foto: hag)

Aalen. 13 452 Zuschauer – ausverkauft war die Scholz-Arena. Kommen so viele Menschen zusammen, wird’s eng. Unerwünschte Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen. Zu solchen kam es am Montag aber gar nicht, freut sich Polizeisprecher John Brauer. „Alles lief völlig friedlich ab. Bis auf drei Schalke-Fans, die versucht haben, ohne Tickets ins Stadion zu gelangen, gab es überhaupt keine Probleme“, informiert Brauer.
Zwölf Busse aus Gelsenkirchen seien angekündigt worden. Am Ende kamen „nur“ sechs Busse mit Schalke-Fans. „Die Mehrheit der Gästefans ist privat angereist. Mit der Bahn oder dem Auto“, sagt Brauer. Auch auf dem Weg vom Bahnhof ins Stadion und wieder zurück sei keiner negativ aufgefallen, lobt er die disziplinierten Anhänger beider Vereine.
Eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei aus Göppingen und etwa 40 Polizisten, vornehmlich vom Aalener Polizeirevier, seien eingesetzt gewesen. Die Aalener Kräfte regelten den Verkehr – und das war nötig. Etwa eine Stunde vor dem Anpfiff um 20.30 Uhr staute sich der Verkehr auf der Bundesstraße bis zur Autobahnauffahrt. „Aus Richtung Stuttgart aber lief es reibungslos.“ Viele Aalener seien zu Fuß ins Stadion gekommen, das habe die Parksituation entschärft. „Auf dem Wiesenparkplatz in Unterrombach gab es sogar noch freie Parkplätze“, sagt Brauer. Der Stadionweg war für Autos gesperrt worden und so konnten nach Spielende Tausende zu Fuß rasch und sicher raus aus der Scholz-Arena und in die Stadt gelangen. Wie überhaupt sich die Verkehrslage eine Stunde nach Spielende völlig entspannt hatte.
„Nur Kleinigkeiten, sonst alles ruhig“, konstatiert ein sehr zufriedener Aalener DRK-Bereitschaftsleiter Jochen Schittenhelm. Mit 46 Kräften war das DRK im Einsatz. Zweier-Teams waren auf Streife in den Zuschauerbereichen, Rettungssanitäter und ein Notarzt waren im Verbandszelt vor Ort.
An zwei, speziell für das DFB-Spiel vom DRK entwickelten Modellen soll künftig festgehalten werden. „Wir haben die Scholz-Arena mit Koordinaten versehen, Planquadrate abgebildet und identische Karten an DRK, Polizei, Feuerwehr und die vom VfR beauftragte Sicherheitsfirma verteilt. So weiß künftig jeder sofort und exakt, wo er im Ernstfall hin muss“, erklärt Schittenhelm. Weiter wurde erstmals eine gemeinsame Einsatzleitstelle von DRK, Leitendem Notarzt des Ostalbkreises, Feuerwehr, Polizei und Sicherheitsunternehmen geschaffen. Diese war in der VfR-Geschäftsstelle im Stadion untergebracht. „Das hat sich bewährt. Wir werden das bei künftigen Großveranstaltungen beibehalten“, sagt Schittenhelm.
„Das war eine super Werbung für den Verein und für Aalen“, freut sich VfR-Pressesprecher Sebastian Gehring. „Im ZDF haben 4,1 Millionen Menschen das Spiel verfolgt. Das ist ein Marktanteil von 13,6 Prozent. Hinzu kommen noch die Zahlen von Sky, aber die liegen uns nicht vor“, sagt Gehring. Viel Lob habe es von Seiten der Medien gegeben. „’Wir kommen jederzeit gerne wieder’, haben uns die Fernsehleute gesagt. Das freut einen, denn unser Team hat zweieinhalb Monate lang fast täglich bis 21 Uhr für dieses Spiel gearbeitet.“ Gehring selbst lobt auch, nämlich die Schalke-Fans: „Die haben 90 Minuten lang ihr Team angefeuert, ohne ein böses Wort gegen die Aalener zu richten. Das ist Fan-Kultur, wie man sie sich wünscht.“ Das VfR-Team habe „großartig gekämpft“, sei der „moralische Sieger“, findet Gehring. Er hofft, dass viele Zuschauer nun Stammgäste in der Scholz-Arena werden.
Finanziell bleibe „schon etwas hängen“, sagt Gehring, „aber kein riesen Geldsegen“. Schließlich müssten die Zuschauereinnahmen mit Schalke geteilt werden. Zudem habe der Verein Fixkosten und Kosten für die Technik oder die Zusatztribüne zu schultern. „Jetzt müssen wir diesen Schwung mit in die Liga nehmen“, nennt Gehring den wichtigsten Ertrag aus dem Pokal-Auftritt.

© Foto Text  Schwäbische Post 17.08.2010

Originalartikel unter http://www.schwaebische-post.de/regional/aalen/505431/

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29. Südtiroler Weinfest auf dem Spritzenhausplatz

Erstellt am 1.8.2010

Die Schwäbische Post berichtet:

Foto: Eva Gaida

Unterstützt durch strahlenden Sonnenschein, gutgelaunte Besucher und obendrein manch edlen Tropfen Wein eröffnete am Freitag der DRK-Vorsitzende Matthias Wagner das 29. Südtiroler Weinfest auf dem Aalener Spritzenhausplatz.

Aalen. Matthias Wagner bedankt sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern des DRK- Ortsvereines, die sich für das Gelingen und die Verköstigung des Festes verantwortlich zeigen. Abgerundet wird das Fest durch die von Alfons Wiedemann sorgsam ausgewählten Südtiroler Weine. Umgeben von mediterranen Flair betritt– nicht OB Martin Gerlach die Waage. „Ich war letztes Jahr dran, sonst verfolgen die meine Entwicklung“, bemerkt er augenzwinkernd und überlässt Bürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher den Platz auf der Waage. Bis zur 84. Flasche hält der Bürgermeister dem Gewicht des Weines stand. Neun Flaschen weniger als im vergangenen Jahr kann das Bürgerspital in Empfang nehmen.

Text: Schwäbische Post | Foto: Eva Gaida

© Schwäbische Post 30.07.2010

Originalartikel unter http://www.schwaebische-post.de/regional/aalen/502834/

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